Auch bei einem Volksfest: Zeichen setzen gegen Aufrüstung und Sozialabbau

Der Kasseler „Zissel“ ist das größte Volksfest in Nordhessen und hat dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Höhepunkt ist der Wasserumzug auf der Fulda mit vielen Tausenden Zuschauer/-innen auf beiden Uferseiten.

Diese Gelegenheit wollte sich das Kasseler Friedensbündnis nicht entgehen lassen, um sich mit einem selbst gestalteten Motivboot unter dem Motto „Kassel schmiss de Panzer russ – liewer sin uns Bahn und Bus!“ zu beteiligen.

Kassel hat eine lange Tradition als Rüstungsstandort: Deshalb war es im Zweiten Weltkrieg wiederholt Zielscheibe schwerer Bombenangriffen der Alliierten und wurde zum großem Teil zerstört – mit Zehntausenden Todesopfern.

Heute ist Kassel mit den Panzerbauern Rheinmetall und KDNS erneut ein Schwerpunkt der Rüstungsindustrie, die sich in jüngster Zeit weiter ausdehnt, bis hinein in Wohngebiete. Die Stadtkasse profitiert von deren wachsenden Gewerbesteuerzahlungen; die Arbeitsplätze sind gut bezahlt und begehrt, insbesondere angesichts des Stellenabbaus in der ansässigen Automobilindustrie.

Tribunal „Wo bleibt Soziales?“

Am 16. august hat die Attac-Regionalgruppe Kassel mit Unterstützung
weiterer Menschen beim Sommerfest der Stadtteil-Initiative Rothe Ecke
in Kassel-Rothenditmold ein weiteres Mal ein politisches Tribunal
„Wo bleibt Soziales?“ mit Bezug auf die Weimarer Zeit im Vorfeld der
Machtergreifung der Nationalsozialisten durchgeführt.

Video * Flyer * Text

„Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel“ Öffentliche Lesung November 2024, Fußgängerzone Kassel

Video-Aufzeichnung

Im Unterschied zu vorherigen Lesungen von Auszügen der Anklagen beim Internationen Gerichtshof wurden vielfältige nachprüfbare Texte vorgetragen (u.a. UN-News, internationale Presse, Menschenrechtsorganisationen, israelische Regierung, deutsche Regierung, IGH, israelisch-palästinensische Initiativen).

Veranstalter: Attac-Regionalgruppe Kassel, Friedensforum Kassel und Deutsch-palästinensische Gesellschaft Kassel mit Beteiligung von weiteren Einzelpersonen

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Audio-Aufzeichnung: Deutsche Unterstützung für Israel – Staatsräson trotz Kriegsverbrechen in Gaza?

Der Autor und Journalist Arn Strohmeyer stellt sein neues Buch vor
(Audio-Aufzeichnung 11.12.2024, Buch-Oase Kassel):
„Holocaust und Nahostkonflikt – Wie ein Menschheitsverbrechen für politische
Ziele missbraucht wird – Der Gaza-Krieg als Beispiel“

Veranstalter: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Kassel,
Unterstützer: Volksbücherei International, Kasseler Friedensforum, Forum Gewerkschaften, Attac-Regionalgruppe Kassel, Mütter für Gaza

Wie der Holocaust für fremde Zwecke missbraucht wird

Der deutschen Israel-Politik droht ein moralischer und völkerrechtlicher „Supergau“, denn als Lehre aus dem Holocaust hätte sich die deutsche Politik für eine bedingungslose Politik für Menschenrechte und Völkerrecht überall auf der Welt einsetzen müssen. Diese Werte sind aber mit den Hauptmerkmalen der israelischen Politik – Siedlerkolonialismus, Besatzung, Apartheid und Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung – nicht vereinbar.
Dieser Widerspruch hat die deutsche Politik – aktuell auch durch Israels Gazakrieg 2023/2024 – in ein tiefes Dilemma gestürzt.

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Politischer Kaffeeklatsch in Bochum mit Christoph Butterwegge

am Sonntag, 24. November 16 Uhr
Flyer

Der politische Kaffeeklatsch der Attac-Gruppe Bochum im November hat einen besonderen Gast: Christoph Butterwegge wird zum Thema Umverteilung des Reichtums referieren und mit uns diskutieren, wie wir die erfolgreiche „Tax The Rich“ Kampagne im kommenden Jahr (Wahljahr) wieder aufgreifen können.

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Verstoß gegen Völkermord-Konvention?

Lesung aus der Klageschrift Südafrika gegen Israel vor dem IGH
Samstag, 8. Juni 2024 in der Kasseler Innenstadt

Was erwartete die Menschen, die am Samstagmittag zu einem Einkaufsbummel in die Kasseler Innenstadt strömten?

Entlang der Königstraße noch und noch Wahlkampfstände der Parteien zum EU-Parlament, ein riesiges Event zum Christopher-Street-Day am Friedrichsplatz.

Und am Eingang der Fußgängerzone: eine öffentliche Lesung von Auszügen der Klage der Republik Südafrika gegen Israel wegen Verstoß gegen die Völkermord-Konvention und der Klage Nicaraguas gegen Deutschland wegen Beihilfe vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag.

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